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INSIDE (R) 

Die meisten von uns denken wahrscheinlich nicht übermässig darüber nach, woher unsere Kleidung stammt und welche Schritte durchlaufen werden müssen, damit wir uns diese tagtäglich überstreifen können. Die Gedanken an Wasserverbrauch, Kinderarbeit oder Textilvernichtungsanlagen begleiten uns nicht zwingend bei der Morgengarderobe.

ABER WENN WIR ERFAHREN

DASS der Herstellungsprozess eines T-Shirts im Durchschnitt zwischen 2000-4000 Liter Wasser benötigt und der einer Jeans ca. 8000 Liter

Dass eine Textilarbeiterin für einen Hungerlohn von ca. 60 Euro monatlich oft unter unzumutbaren Arbeitsbedingungen ausgebeutet wird, und ein grosser Teil der Arbeitskräfte zwischen 10 und 17 jährige Kinder sind.

DASS zurzeit jährlich weltweit 150 Milliarden  Kleidungsstücke hergestellt werden, jedoch allein in Amerika im gleichen Tempo davon etwa 14 Millionen Tonnen in tadellosem Zustand weggeworfen werden

DASS Schweizerinnen und Schweizer + im Schnitt 118 Kleidungsstücke im Kleiderschrank aufbewahren, jedes Jahr 60 neue dazukaufen, nur 40% davon tragen und pro Kopf 6,3 Kilo jährlich entsorgen

DASS rund 60-75 Millionen Menschen in den Fabriken der Modeindustrie arbeiten, und eben diese Modeindustrie, als zweitgrösste Verursacherin von Klimawandel, für mehr Treibhausgas Emissionen verantwortlich ist als der gesamte internationale Flug- und Meeresverkehr

 

DANN

fühlt sich das eben so günstig erstandene, luftige T-Shirt plötzlich wie eine last auf den Schultern an.

So erging es mir jedenfalls...

 

ALSO

überlegte ich, was ich, als Mutter, Regisseurin, Künstlerin, Modeliebhaberin und vor allen Dingen, als Mitverantwortliche unserer Gesellschaft, zu einem nachhaltigeren Umgang mit Mode beitragen kann. 

 

 

 

 

Seit nunmehr 2 Jahren verzichte ich gänzlich auf den Kauf neuer Kleidungsstücke und rette alte Kleider aus privaten Haushalten, aussortierte Ware bei Modehäusern, über produzierte Textil-Restposten sowie Stoffreste von SchneiderInnen bzw. Kreativen vor der Vernichtung. (Eine erstaunlich beschwerliche Materialbeschaffung teilweise, da Lieferketten sehr undurchsichtig sind, kaum Kenntnisse vorliegen oder Verantwortung übernommen wird.)

Ja, ich stöbere sogar in den Läden von Entsorgungsanlagen, gehe auf Flohmärkte und finde wahre Schätze!

Nach einer gründlichen Reinigung der Textilien beginnt der künstlerische Teil meiner Arbeit. Ich entwerfe Schnittmuster, zeichne Designs, trenne Kleider auf, flicke Fehler, veredle Stoffteile mit Shibori-Technik, Textilmalerei, Färbetechniken, Sublimationsdruck, Applikationen,  Schablonentechnik, gehaltvollen Zitaten aus Literatur, Kunst und Philosophie (oder eigenen Texten) etc... Schlussendlich vernähe ich das Material zu ganz neuen, charismatischen Unikaten mit Tiefgang und einem Hauch Glamour.

Nachdem meine Arbeit und ihre Beweggründe im Aussen auf viel Wohlwollen und positives Feedback stiess, gründete ich im Sommer 2022 mein exklusives, kleines aber feines FASHION RESCUE DESIGN Label INSIDE.

INSIDE DESINGS entspringen meinem bewegten Innenleben, einer Welt voller Fantasie und Tiefe, finden in Euch bewusste und liebevolle Trägerinnen und Träger  + ⚧ mit Sinn für Mode, Nachhaltigkeit und Individualität.

Das fühlt sich für mich gut an.  Good Vibes für uns alle, für eine lebenswerte Zukunft!

FROM INSIDE WITH LOVE        Rachelle

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